Nachrichten - Posaunenchor Hochdorf Schietingen

BezPo 024 Bereits am Freitagabend fand eine gemeinsame Probe in der Silberdistelhalle statt. Landesposaunenwart Uli Nonnenmann leitete die Übungsstunde humorig und musikalisch souverän in seiner ihm eigenen unnachahmlichen Art. Für Laien immer wieder erstaunlich welche Mittel und Wege Berufsmusiker finden (Zitat: ...an dieser Stelle muss der Hassknecht kommen...), um einen inhomogenen Chor in einen wohltauenden Klangkörper zu verwandeln.

Stücke der Bläsermusik 2013 bildeten den Schwerpunkt des Gottesdienstes - der unter dem Motto „Unterwegs mit Gott" stand - und des Abschlussblasens auf dem benachbarten Schulhof. Dort allerdings musste mancher Bläsermund dem langen Morgen doch ein wenig Tribut zollen, zum „Gloria sei dir gesungen" reicht es aber gerade noch. Wie nicht anders zu erwarten, war die Veranstaltung vom örtlichen Posaunenchor und vom Bezirksteam bestens vorbereitet und hervorragend besucht. Für die Gäste bildete das anschließende Mittagessen in der Halle den Abschluss des Tages. 2015 wird der Posaunentag des Kirchenbezirkes Nagold dann in Hochdorf ausgerichtet werden. Wir laden jetzt schon herzlich ein. Interessierte können sich über die Bilder Eindrücke der Veranstaltung machen.

P1010896Nach dem wir 2012 nach bald 20 Jähriger Abstinenz unseren Wiedereinstand mit einem 8. Platz feierten, zahlte sich die intensive gedankliche Auseinandersetzung mit den Raffinessen des Faustballsports – zu körperlichem Training blieb dann doch keine Zeit mehr – dieses Jahr für uns hervorragend aus: ein fulminanter 5. Platz ließ die Fans auf dem Hochdorfer Sportplatz in den Hölzern Freudengesänge anstimmen. Wir wollen ehrlich sein: nur gut dass mit Anselm Halter und Stefan Dizinger zwei Aktive in unseren Reihen standen und darüber hinaus Roland Biet als treuer CVJM Volleyballer und ehrenamtlicher Unterstützer des Chores die Hauptlast der Feldarbeit trugen. Einige wenige Bilder des Turnieres gibt es auch zu sehen. Einer herzlichen Einladung unseres Mitbläsers Kay Heselschwerdt folgend spielte morgens der Großteil des Chores im benachbarten Mühlen, einem Teilort der Großen Kreisstadt Horb am Neckar. Ursprünglich als „Bikergottesdienst" ins Freie geplant musste aufgrund des schlechten Wetters in die Remigiuskirche ausgewichen werden. Das Kirchlein blickt auf fast 500 Jahre wechselvolle Geschichte zurück und bot einen wunderschönen Rahmen.

Als vorletztes Highlight vor der offiziellen Sommerpause trafen sich die noch im Land Verweilenden zum traditionellen Grillabend. Allerdings wichen wir vom gewohnten Programm ab und feierten bei schönster Abendstimmung, Fussball und lockeren Gesprächen rustikal am Lagerfeuer. Im Falle eines Wetterumschwungs wäre das Gemeindehaus wie sonst üblich unser erster Rückzugsort gewesen. Vielen Dank an die fleissigen Hände welche für Garnituren, Getränke und eine ordentliche Glut vor Ort sorgten. Unser letzter Auftritt des Jahres wird uns zum Spielen nach Horb ins Krankenhaus und das dortige Altenpflegeheim führen. Unser Haus- und Hofphotograph Gebhard hat ein paar nette Bilder des Grillabends zur Verfügung gestellt.

In kleiner Besetzung traten wir am Sonntagmorgen zur bläserischen Matinee im Horber Krankenhaus an. Die Mitarbeiter der Klinik für Geriatrische Rehabilitation in Horb arbeiten mit Ihren Patienten - vorwiegend natürlich „alte" Menschen - darauf hin, dass sie nach einer Krankheit oder einem Unfall ihr Leben wieder möglichst selbstständig führen können. Häufig handelt es sich um Liegendpatienten. Gerne kamen wir also unserem Auftrag „Gott zum Lobe, den Menschen zur Freude" nach und spielten einige Choräle und bekanntere Variationen aus unseren Notenheften. Ein kurzes Platzkonzert vor dem gegenüberliegenden Altenpflegeheim, benannt nach Ita von Toggenburg rundete den Morgen ab. Ab sofort sind wir in der künstlerischen Sommerpause. Übrigens üben wir die anderen Schulferien (Pfingst-, Herbst-, Ostern- etc.) für gewöhnlich durch.

Ersatzgeschwächt, etliche Ausfälle ersetzend stemmten wir am 14.07. das Gemeindefest. Und lag´s am Wetter, Fabians Predigt, unseren Jungbläsern – sie spielten zum ersten Mal mit uns in einem Gottesdienst und meisterten Ihre Aufgabe ganz prima - , Mr. Joy oder am guten Essen: wir durften uns über zahlreiche Besucher freuen. Ein Publikumsmagnet war zweifelsohne Mr. Joy, ein Varietekünstler, Illusionist und Zauberer, welcher alle denkbaren Gegenstände durch die Luft fliegen lässt und im Spiel mit der Schwerkraft jede Menge Jongliervariationen einlegt. Herzlicher Dank wie immer an alle fleißigen Helfer für Dienste, Kuchen- und Salatspenden und natürlich an unsere Gäste und treuesten Fans. Eine Handvoll Bilder verschafft euch einen kleinen Überblick.